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CeraVe: Michael CeraVe - Virales YouTube Marketing Best Practice

Mode/Beauty PR-Stunt Humor/Viral

Der Namenswitz, der eine Milliarde Impressions erzeugte

CeraVe entdeckte, dass der Schauspieler Michael Cera zufällig fast wie die Marke klingt – und baute daraus eine monatelange Fake-Verschwörung, die beim Super Bowl aufgelöst wurde. Das Ergebnis: über 1 Milliarde Impressions.

Das Social Asset

KPIs & Ergebnisse

Impressions1+ Mrd.
TrendingAlle großen Social-Plattformen (Super-Bowl-Woche)
AwardsCannes Lions Grand Prix 2024
FormatEarned Media + TV-Spot
ZeitraumSuper Bowl 2024

Die strategische Ausgangslage

CeraVe ist eine Dermatologie-Marke, die trotz klinischer Glaubwürdigkeit mit einem Problem kämpfte: Bekanntheit bei jüngeren Zielgruppen aufzubauen, ohne das medizinische Markenprofil zu verwässern. Die Generation Z konsumiert Beauty-Inhalte primär über soziale Plattformen und vertraut authentischen Stimmen mehr als klassischer Werbung. CeraVe erkannte, dass ein klassisches Influencer-Format allein nicht ausreichte. Die Marke brauchte einen kulturellen Moment, der organisch viral gehen würde, ohne gekünstelt zu wirken.

  • Die Generation Z konsumiert Beauty-Inhalte primär über soziale Plattformen und vertraut authentischen Stimmen mehr als klassischer Werbung
  • CeraVe erkannte, dass ein klassisches Influencer-Format allein nicht ausreichte
  • Die Marke brauchte einen kulturellen Moment, der organisch viral gehen würde, ohne gekünstelt zu wirken

Das kreative Konzept

Die Kampagne spielte clever mit dem zufälligen Namensgleichklang zwischen dem Schauspieler Michäl Cera und der Marke CeraVe. In einem aufwendig inszenierten Faux-Dokumentar-Format wurde die absurde Geschichte konstruiert, Michäl Cera habe die Hautpflegemarke selbst gegroundet. Mit gesponsertem Content, gefälschten Gerüchten, echten Dermatologinnen und Dermatologen sowie dem wissentlichen Einverständnis von Michäl Cera entstand ein mehrstufiges Narrativ, das Realität und Fiktion meisterhaft vermischte und perfekt auf den ironischen Humor der Zielgruppe abgestimmt war.

  • Die Kampagne spielte clever mit dem zufälligen Namensgleichklang zwischen dem Schauspieler Michäl Cera und der Marke CeraVe
  • In einem aufwendig inszenierten Faux-Dokumentar-Format wurde die absurde Geschichte konstruiert, Michäl Cera habe die Hautpflegemarke selbst gegroundet

Wirkung und Learnings

Die Kampagne demonstriert exemplarisch, wie Humor und kulturelle Relevanz eine medizinische Pflegemarke zugänglich machen können, ohne ihre Kernbotschaft zu kompromittieren. Das Konzept wurde von Fachmedien und Konsumentinnen und Konsumenten gleichermaßen als Meisterklasse in modernem Branded Entertainment gelobt. Das wichtigste Learning: Wenn eine Marke bereit ist, sich selbst nicht zu ernst zu nehmen, entsteht Vertrauen, gerade bei einer Zielgruppe, die klassische Werbebotschaften reflexartig filtert.

  • Die Kampagne demonstriert exemplarisch, wie Humor und kulturelle Relevanz eine medizinische Pflegemarke zugänglich machen können, ohne ihre Kernbotschaft zu kompromittieren
  • Das Konzept wurde von Fachmedien und Konsumentinnen und Konsumenten gleichermaßen als Meisterklasse in modernem Branded Entertainment gelobt

Was Marketer daraus lernen können

  1. Earned Media ist unbezahlbar: Inszenierte Gerüchte erzeugen organische Diskussion, die kein Werbebudget direkt kaufen kann
  2. Auflösung als Höhepunkt: Den Witz monatelang aufzubauen und erst beim Super Bowl aufzulösen maximiert Reichweite und Erinnerungswert
  3. Zufällige Kulturanknüpfungspunkte aktiv nutzen: Ein Namenszufall wurde zum kreativen Kern einer 1-Milliarden-Impressions-Kampagne